Autismus und Träume

Jeder Mensch träumt. Manch einer erinnert sich am nächsten Morgen nicht mehr an das nächtliche Geschehen, ein anderer wiederum sehr gut. In unseren Träumen durchleben und verarbeiten wir über den Tag angestaute Gedanken, Emotionen, Situationen und Lerninhalte, welche sich nicht selten in teils bizarren Traumsymboliken und Handlungen widerspiegeln.

Autisten erleben die Welt anders. Sinnesreize werden oft intensiver wahrgenommen, die soziale Kommunikation ist erschwert, weil Körpersprache und subtile Signale nicht erkannt werden. Wie macht sich das in den Träumen bemerkbar? Träumen Autisten anders als Nicht-Autisten? Gibt es Unterschiede und wenn ja, welche? Was können wir für den Alltag daraus lernen?

Eine Innenansicht einer Autistin, die sich mit dem Träumen befasst und sowohl autistische als auch nicht autistische Menschen zum Traumerleben befragt und interviewt hat. Sie selbst führt seit mehreren Jahren ein persönliches Traumtagebuch und gewährt Ihnen an diesem Abend einen Blick hinein.

Tauchen Sie in die autistische Traumwelt ein!

Referentin:
Ieva Lejschowniks (Autistin)

Zielgruppe: Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte

Termin: 08.11.2021

Ort: autkom

Zeitrahmen:18:00 – 19:30 Uhr

Teilnehmerzahl: mindestens 6 Teilnehmer*innen

Kostenbeitrag: 5 € (Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung kostenfrei)

Anmeldung unter: Telefon: 089 4522587-0; E-Mail: info@autkom-obb.de